In dem Theaterstück, in dem übrigens alle Rollen der in der Handlung vorkommenden Personen von nur zwei Schauspielern verkörpert wurden, ging es um die Protagonistin Lea und ihrer ehemaligen besten Freundin Nadine welche durch eine anfangs eher unbedeutende Lüge im Laufe der Handlung zum Opfer von Cyber-Mobbing wird.

In dem Theaterstück werden eindrucksvoll deutlich welche Auswirkungen doch schon kleine unüberlegte Aussagen nach sich ziehen können, wie Lea stück für stück immer stärker zum Ziel von Mobbing wird, sich immer weiter in ihren Lügen verstrickt und unter diesen Umständen zu leiden hat.

Erstaunlich war vor allem hierbei zu sehen wie überzeugend und authentisch sich die Schauspieler immer wieder nur durch die Hilfe von einfachen Requisiten in die verschiedenen Rollen hineinversetzten. Nach einer knappen Stunde Theater wurde dann anschließend ausgehend von den beiden Schauspielern noch ein moderiertes Nachgespräch im Rahmen der Räumlichkeiten angeregt in welchem darüber gesprochen wurde das Mobbing nur in einem geschlossenen Kreis funktionieren kann, dass man diesen geschlossenen Kreis durchbrechen muss und dass es immer einen Ausweg gibt.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir die Schauspieler des Theaterstücks sehr gut gefallen haben und dass ich es auch sehr wichtig finde gerade solche akuten und brisanten Themen wie Cyber-Mobbing anzusprechen und nicht zu tabuisieren.

Silas Jung und Marvin Weinbender