Im Rahmen des Unterrichtsfaches Geschichte- und Gemeinschaftskunde besuchte Dr. Andreas Neumann von der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen die Jahrgangsstufe 1 des Wirtschaftsgymnasiums für ein zweiteiliges Seminar in ihrem virtuellen Klassenzimmer. Er leistete mit seinem Workshop „Antisemitismus und Verschwörungstheorien“ einen wichtigen Beitrag zur Demokratieerziehung der SchülerInnen.

Im ersten Teil des Seminars wurden zunächst zahlreiche antisemitische Zitate auf einem Padlet angeordnet. Mit dieser Übung wurde der Klasse eindrucksvoll gezeigt, dass die beispielhaft gewählten Narrative nicht nur ähnliche Motive und Bilder benutzen, sondern zumeist auch eine lange Tradition haben. Mit Hilfe einer WordCloud konnten die SchülerInnen im Anschluss die Narrative, die sich am deutlichsten in ihrem Bewusstsein verankert hatten, graphisch darstellen. Der erste Teil des Seminars endete mit einer theoretischen Erläuterung der Strukturelemente des modernen Antisemitismus. Im zweiten Teil des Seminars wurden zu Beginn auf einer interaktiven Tafel Begriffe zu dem Thema Verschwörungstheorien gesammelt und gemeinsam mit den SchülerInnen erläutert. Im Anschluss ist Herr Dr. Neumann auf die Lebenswelt der SchülerInnen eingegangen, indem er mit Hilfe von Bildern und Videos vielfältige Verschwörungstheorien in ihrem Alltag diskutiert hat. Die betreuende Lehrkraft, Herr Schatto, bedankte sich für das vielseitige und schülernahe Seminar und bedankte sich, dass das Seminar trotz der Coronapandemie virtuell stattfinden konnte.

Matthias Schatto

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